AutoComp3D -Entwicklung eines Verfahrens zur automatisierten Herstellung von komplexen, bionischen Kurzfaser-Composite-Strukturen über in Faser- schlamm benetzte 3D-gedruckte Trägerformen

Belastungsoptimale bionische Strukturen wurden durch die Additive Fertigung realisierbar. Für Hochleistungsfahrradrahmen werden Faserverbundkunststoffe bereits eingesetzt. Diese werden manuell aus bis zu 200 Einzellagen aufgebaut. Aufgrund fehlender Fertigungstechnologien und Prozessketten können bionisch optimierte Rahmenstrukturen nicht wirtschaftlich gefertigt werden.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines wirtschaftlichen Verfahrens zur automatisierten Herstellung von komplexen, bionischen Kurz-/Langfaser-Composite-Strukturen. Innovativer Ansatz ist die Faserablage mittels Ansaugen von Kurz-/Langfasern (z.B. Schnittabfälle) in einem Faserschlamm auf speziell 3D-gedruckte bionische Trägerformen. Die textile Flächenherstellung, die Konfektionierung sowie die Imprägnierung werden so in einem Schritt kombiniert. Der gesamte Prozess wird automatisiert und in das Preformcenter des ITA integriert.

Neben einem steigenden Bedarf an Fahrrädern kann der aktuell stark wachsende Markt der E-Bikes zukünftig als Katalysator für den Einsatz von FVK-Strukturen im Fahrradbau sorgen. Aufgrund der für E-Bikes erforderlichen schweren Akkus besteht hier ein hoher Leichtbaubedarf.

Projektlaufzeit: 01.09.2017 – 31.08.2019

Partner: RWTH Aachen